EUROJOBS startet Mitarbeiterbeteiligung

am Donnerstag dem 10. Mai 2007 um 16:32 Alter: (vor 3 Jahren)

180 Beschäftigte profitieren von Optionsmodell. Als erstes nicht börsennotiertes Unternehmen der Personaldienstleistungsbranche startet EUROJOBS ein Mitarbeiterbeteiligungsprogramm. „Unsere MitarbeiterInnen sind die wichtigste Säule unseres Erfolgs. Sie sollen daher auch von der positiven Entwicklung des Unternehmens profitieren“, erklärt EUROJOBS-Vorstand Gerhart Zehetner. In dem von EUROJOBS entwickelten System haben erstmalig alle MitarbeiterInnen - von der Raumpflegerin bis zum Geschäftsführer - die Möglichkeit, sich an EUROJOBS zu beteiligen. Bei herkömmlichen Beteiligungsprogrammen ist lediglich das Management eines Unternehmens eingebunden. Für eine Prämie von 3,60 Euro pro Option erhalten die internen MitarbeiterInnen das Recht, in Zukunft Geschäftsanteile zu kaufen, die bereits heute fünf Euro wert sind. Auch jenen Beschäftigten, die zum jetzigen Zeitpunkt keine Optionen erwerben wollen oder können, werden je nach Verfügbarkeit Optionen kostenlos zugeteilt.

Mitarbeiterbeteiligung in Österreich


Laut einer aktuellen Untersuchung der Wiener Börse sagen 91 Prozent der befragten Unternehmen mit Beteiligungsmodellen, dass die Motivation der Beschäftigten dadurch gestiegen sei. Zehetner: „Die höhere Identifikation mit dem Unternehmen ist natürlich ein Vorteil. Gleichzeitig erhalten unsere MitarbeiterInnen mehr Einblick und Verständnis für die Firmenentwicklung, das Unternehmen wird insgesamt transparenter.“

Während Unternehmen in Ländern wie Frankreich, Großbritannien oder den Niederlanden ihre Mitarbeiter längst am Erfolg beteiligen, hinkt Österreich noch hinterher: Bis heute sind lediglich an sechs Prozent der heimischen Betriebe die MitarbeiterInnen beteiligt.

EUROJOBS weiter auf Wachstumskurs

Für die Beschäftigten der EUROJOBS-Gruppe sind die finanziellen Anreize der Mitarbeiterbeteiligung höchst interessant: Das Unternehmen mit Sitz in Wien wächst kontinuierlich, im Jahr 2006 konnte der Umsatz erneut um mehr als 20 Prozent auf über 75 Millionen Euro gesteigert werden. EUROJOBS ist mittlerweile mit 40 Standorten in neun Ländern international tätig. Neben den 180 internen MitarbeiterInnen, an die sich das Beteiligungsmodell richtet, beschäftigt EUROJOBS in Spitzenzeiten bis zu 3.500 externe MitarbeiterInnen aus den verschiedensten Branchen. Sie werden bei Kunden oder Tochterunternehmen eingesetzt.

Für 2007 ist ein rein organisches Umsatzwachstum auf etwa 92 Millionen Euro geplant, dafür werden zusätzliche 500 Fachkräfte der unterschiedlichsten Qualifikationen eingestellt. „Ein Riesenschritt in Richtung 100-Millionen-Euro-Umsatzgrenze ist erst vor wenigen Tagen durch eine Beteiligung an einem der größten privaten polnischen Personaldienstleistungsunternehmen gelungen“, freut sich Zehetner. Spätestens in drei Jahren will EUROJOBS international rund 150 Millionen Euro erwirtschaften.